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Perspektivenwechsel - Architektur denken, wahrnehmen, vermitteln

Wahlfach: Sozialwissenschaftliche Grundlagen
Typ:
Seminar
SWS: 2 oder 4
Teilnehmerzahl: 25
Zeit: Mittwoch, 15.45-19.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Mittwoch, 13.04.2011, 15.45 Uhr
Ort: Gebäude 11.40, Raum 026
Betreuung: Prof. Dr. Riklef Rambow

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Wie Architektur wahrgenommen und bewertet wird, das hängt von der jeweiligen Perspektive ab. Die Perspektive auf Architektur wird von vielen Faktoren beeinflusst, der wohl wichtigste Faktor von allen aber ist die fachliche Prägung: Architekten nehmen Architektur anders wahr als Nicht-Architekten (Nutzer, Bauherren, Bürger...). In diesem Seminar wird zunächst theoretisch untersucht, warum das so ist und welche Konse- quenzen daraus erwachsen, insbesondere auch für die Kommunikation zwischen Architekten und Nicht-Architekten. Die Grundlage hierfür bildet die intensive Auseinandersetzung mit dem Buch "Experten-Laien-Kommunikation in der Architektur". Im Anschluss daran wird ein empirischer Perspektivenwechsel vollzogen. Die Teilnehmer erarbeiten eigenständig Fragestellungen für kleine Studien, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse im Seminar. Jede dieser Untersuchungen wird ein eigenes Schlaglicht darauf werfen, wie unterschiedlich Menschen Architektur wahrnehmen, je nachdem, mit welchem Vorwissen, welchen Erwartungen oder Interessen sie sich ihr nähern. Die gezielte Auseinandersetzung mit diesen Perspektivenunterschieden ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche Vermittlung von Architektur an Nicht-Architekten.

 

 

 

Brand New Pforzheim! Ein Stadtporträt der anderen Art

Wahlfach: Sozialwissenschaftliche Grundlagen; Ausgewählte Gebiete der Bauplanung
Typ:
Seminar mit Pflichtexkursion nach Pforzheim
SWS: 2 oder 4
Teilnehmerzahl: 20
Zeit: Donnerstag, 11.30-13.00 Uhr, wöchentlich + Blocktermine
Erster Termin: Donnerstag, 14.04.2011, 11.30 Uhr
Ort: Gebäude 20.40, Raum 257
Betreuung: Dipl.-Ing. Jeannette Merker in Kooperation mit dem Fachgebiet Architekturtheorie Dipl.-Ing. Florian Dreher


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Im Zweiten Weltkrieg zu rund 80 Prozent zerstört, wurde Pforzheim unter den „Gesichtspunkten des neuzeitlichen Städtebaus“ wieder aufgebaut. Doch der Verlust der Mitte mit ihrer historischen Altstadt sowie die Auseinandersetzung zwischen Moderne und Tradition hat ein Stadtbild voller gebauter Widersprüche entstehen lassen. Ein Experimentierfeld, welches zu einem architektonischen Stilmix im Spannungsfeld zwischen Nachkriegsmoderne und Postmoderne geführt hat. Bis heute sind sich die Stadtväter und Anwohner bei der Frage nach dem Stadtbild und dem damit verbundenen Image der Stadt uneins. Die einen schwärmen und werben mit der von der Schmuckindustrie geprägten Goldstadt, die anderen scheinen das Besondere nie gefunden zu haben oder immer noch zu suchen. Das Seminar nähert sich der Stadt Pforzheim auf verschiedenen Ebenen, recherchiert zur Stadt- und Baugeschichte, analysiert die Leitbilder der Stadt und ihre Umsetzung: nimmt dabei einzelne Gebäude unter die Lupe, erstellt individuelle Stadtführungen, fragt nach der Identität der Stadt und versucht so dem Image Pforzheims ein Stück näher zu kommen. Am Ende soll ein Magazin, ein Stadtporträt der anderen Art, entstehen.

 

Einführung in die Architekturkommunikation

Wahlfach: Sozialwissenschaftliche Grundlagen
Typ:
Pflichtvorlesung 4. Semester Bachelor
SWS: 2
Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Zeit: Donnerstag, 11.30-13.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 14.04.2011, 11.30 Uhr
Ort: Gebäude 20.40, Hörsaal Egon Eiermann
Betreuung: Prof. Dr. Riklef Rambow



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Die Vorlesung gibt einen Überblick über Grundlagen, Fragestellungen und Anwendungsbereiche der Architekturkommunikation. Architektur- kommunikation findet überall dort statt, wo Schnittstellen zwischen Architektur und Öffentlichkeit bestehen, wo Architekten sich mit Architekturlaien verständigen müssen. Solche Schnittstellen sind zahlreich und vielfältig. Sie reicht von der individuellen Kommunikation zwischen Architekt und Bauherr, über die Tätigkeit von Vermittlungs- institutionen wie Architekturmuseen und -zentren, von Architekten- kammern und -verbänden und von politischen Akteuren und Initiativen bis zur konkreten Bürgerbeteiligung in Planungsprozessen. Sie findet in unterschiedlichen Medien und Formaten statt: in den gängigen Textformaten vom kurzen Erläuterungstext bis zum Buch, in visueller Form mit Zeichnung, Modell, Plan, Foto oder Simulation, in Film und Fernsehen, in Ausstellungen, oder im Format 1:1 bei Führungen, Exkursionen oder Stadtspaziergängen. Die Vorlesung gibt anhand von aktuellen Beispielen einen Überblick über diese verschiedenen Anwen- dungsfelder. Dabei wird jeweils herausgearbeitet, welche Charakteristika die einzelnen Kommunikationsformen aufweisen, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen und welche besonderen Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Das Ziel aller Bemühungen ist, die wesentlichen Qualitäten von Architektur und Städtebau nachvollziehbar zu machen und eine möglichst große Zahl von Laien für gute Architektur zu begeistern.