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Spazierengehen. Stadt und Architektur 1:1

Modul: atek-m-pf-ak (Anwendungsbereiche der Architekturkommunikation), Wahlfach Master
Diplom:
Wahlfach Sozialwissenschaftliche Grundlagen
Typ:
Seminar
SWS/LP:
4/4
Teilnehmerzahl:
max. 20 per Standardverfahren
Zeit:
Donnerstags, 14.00-17.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin:
Donnerstag, 24.10.2013, 14.00 Uhr
Ort:
Gebäude 20.40, R 104, „Grüne Grotte“
Betreuung:
Riklef Rambow, Jeannette Merker

 

 

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Die intensivste Form der Auseinandersetzung mit Architektur und städtischem  Raum ist das unmittelbare Erleben vor Ort. Das heißt: Hingehen, Durchwandern, Umkreisen, Beobachten, Entdecken, die Wirkung gestalterischer Entscheidungen am eigenen Leibe Erfahren. Ein wichtiges Medium der Architekturkommunikation mit langer Tradition sind deshalb geführte Architektur- und Stadtspaziergänge. Diese können in ganz unterschiedlicher Form gestaltet sein, je nachdem, welche Zielgruppen angesprochen und welche Erkenntnisse ermöglicht werden sollen.

In diesem Seminar werden wir uns zunächst mit den theoretischen Grundlagen des Spazierengehens und mit aktuellen Ansätzen der Architektur- und Stadtwanderung auseinandersetzen. Darauf aufbauend werden die Teilnehmer/innen in Klein- gruppen jeweils einen eigenen Stadtspaziergang für eine Karlsruher Situation ihrer Wahl konzipieren. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung werden diese Stadtspaziergänge dann probeweise durchgeführt. Warme Kleidung und gutes Schuhwerk sind also erforderlich. Die Abgabeleistung besteht in einer Dokumentation des Spaziergangs
in Bild, Text und Plan.

Tell me a story (...and maybe I’ll believe it) – Entwürfe überzeugend präsentieren

Modul: atek_BW_aGAk (Ausgewählte Gebiete der Architekturkommunikation)
Wahlfach, 5. Semester Bachelor
SWS/LP: 4/4
Teilnehmerzahl: max. 40 per Standardverfahren
Zeit: Donnerstag, 09.45-11.15 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 24.10.2013, 09.45 Uhr
Ort: Gebäude 20.40, Neuer Hörsaal

 

 

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Wie können architektonische oder städtebauliche Konzepte so präsentiert werden, dass das Publikum sie versteht und als schlüssig empfindet?
Dafür gibt es keine Patentrezepte, vielmehr geht es darum, einen überzeugenden eigenen Stil zu finden und unter Berücksichtigung von Zielgruppe, Aufgabe und Rahmenbedingungen flexibel zu entfalten. Die sprachliche und visuelle Präsentation von Entwürfen ist eine Kunst, die nicht als lästige Pflicht (als das nachträgliche „Verkaufen“ vorgängiger Ideen) verstanden werden sollte, sondern als wesentlicher Teil des Entwurfsprozesses. Ohne erfolgreiche Kommunikation gibt es keine Chance auf Realisierung.

Der erste Teil des Seminars widmet sich den notwendigen rhetorischen und kommunikationspsychologischen Grundlagen sowie der Reflexion
bisheriger Erfahrungen mit dem Sprechen vor Publikum. Im zweiten Teil erstellen die Teilnehmer/innen eine eigene Präsentation auf der
Grundlage der systematischen Reanalyse eines eigenen Entwurfs. Lernziel ist nicht nur die theoretische Kenntnis und praktische Einübung von Präsentationsfähigkeiten, sondern auch die Erkenntnis, dass Entwurfsprozess und Präsentation eng miteinander verwoben  sind, weil sie auf
derselben argumentativen Struktur beruhen.

Leistungskriterien sind kontinuierliche Anwesenheit und aktive Mitarbeit einschließlich der schriftlichen Bearbeitung mehrerer Aufgaben, sowie
die sprachlich-visuelle Entwurfspräsentation in mündlicher und schriftlicher Form
.