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Tell me a story (...and maybe I’ll believe it): Entwürfe überzeugend präsentieren

 

Einordnung: Wahlfach Bachelor, 5. Semester
Modul: Ausgewählte Gebiete der Architekturkommunikation (PO 2012: atek_BW_aGAk; PO 2016: arch_B5-6_vt_agkomm)
SWS/LP: 2/4
Teilnehmerzahl: max. 30 per Losverfahren
Zeit: Donnerstag, 11.30-13.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 20.10.2016, 11.30 Uhr
Ort: Gebäude 20.40, Raum 115
Betreuung: Riklef Rambow, Marie Luisa Jünger

 

 

  Info 

 

Wie können architektonische oder städtebauliche Konzepte so präsentiert werden, dass das Publikum sie versteht und als attraktiv erlebt? Für diese zentrale Aufgabe gibt es keine Patentrezepte, vielmehr geht es darum, einen überzeugenden eigenen Stil zu finden und unter Berücksichtigung von Zielgruppe, Aufgabe und Rahmenbedingungen flexibel einzusetzen. Die sprachliche und visuelle Präsentation von Entwürfen ist eine Kunst, die nicht als lästige Pflicht, als das nachträgliche „Verkaufen“ vorgängiger Ideen zu verstehen ist, sondern als wesentlicher Teil des Entwurfsprozesses. Ohne erfolgreiche Kommunikation keine Chance auf Realisierung.

Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich den notwendigen rhetorischen und kommunikationspsychologischen Grundlagen sowie der Reflexion bisheriger Erfahrungen mit dem Sprechen vor Publikum. Im zweiten Teil erstellen die Teilnehmer/innen eine eigene Präsentation auf der Grundlage der systematischen Reanalyse eines eigenen Entwurfs. Lernziel ist nicht nur die theoretische Kenntnis und praktische Einübung von Präsentationsfähigkeiten, sondern auch die Erkenntnis, dass Entwurfsprozess und Präsentation eng miteinander verwoben sind, weil sie auf derselben argumentativen Struktur beruhen.

Wissen, wo's lang geht: Orientierung und Identität

 

Einordnung: Profilkurs Master, Projektseminar
Modul: Modul: Anwendungsbereiche der Architekturkommunikation I/II
PO 2012: atek_MW_Ak); Architekturkommunikation (PO 2016: arch_M_vt_akomm) SWS/LP: 4/4
Teilnehmerzahl: max. 25 per Losverfahren
Zeit: Mittwoch, 9.45-13.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Mittwoch, 19.10.2016, 9.45 Uhr
Ort: Geb. 20.40, Raum 0.26
Betreuung: Riklef Rambow, Marie Luisa Jünger, Heike Nehl

 

 

  Info 

 

Wie Menschen sich in komplexen räumlichen Situationen zurechtfinden, ist Gegenstand der Forschung zu Orientierung and Wayfinding. Die Übersetzung der gewonnenen Erkenntnisse in Wegeleitsysteme ist die Aufgabe der Signaletik. Signaletik ist eine anspruchsvolle interdisziplinäre Gestaltungsaufgabe, bei der kognitionspsychologische Forschung, Visuelles Design, Typografie und Architektur Hand in Hand gehen. Das Ziel hochwertiger Signaletik besteht nicht nur darin, Menschen möglichst fehlerlos von A nach B zu leiten; vielmehr soll die Gestaltung des Leitsystems auch einen positiven Beitrag zum architektonischen Raumerlebnis leisten. Wenn es frühzeitig auf das architektonische Konzept abgestimmt wird, wird es das Gebäude zum Sprechen bringen und einen wesentlichen Teil von dessen wahrgenommener Identität ausmachen.

In der Veranstaltung werden zunächst theoretische Grundlagen der Signaletik erarbeitet und aktuelle Möglichkeiten von Gebäudeleitsystemen an prominenten Beispielen untersucht. Dabei unterstützt uns die Kommunikationsdesignerin Heike Nehl vom Berliner Büro Moniteurs (www.moniteurs.de), das für zahlreiche Leitsysteme unterschiedlichster Komplexität verantwortlich ist. Aufbauend auf diesen Grundlagen konzipieren die Teilnehmer*innen in der zweiten Hälfte des Semesters ein Leitsystem für die Fakultätsgebäude.

Pampa statt Polis: Planung öffentlich kommunizieren

 

Einordnung: Entwurfsvertiefung, Master
Modul: Theoretische Entwurfsvertiefung 1/2
SWS/LP: 4/4
Teilnahme am Entwurf „Pampa statt Polis“ bei ISTB (1731160 ) ist Voraussetzung. Zeit: Donnerstag, 14.00-17.15 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 20.10.2016, 14.45 Uhr Ort: Geb. 11.40, Raum 0.13
Betreuung: Riklef Rambow, Oriana Krämer

 

 

  Info 

 

Bei der gemeinsamen Vertiefung von a*komm und ISTB zum Entwurf „Pampa statt Polis. Szenarien für Steinmauern“ geht es um die Vermittlung der von den Studierenden entwickelten Ideen an die Bürger*innen.

In Form eines Blogs sowie einer öffentlichen Entwurfspräsentation vor Ort erproben die Studierenden verschiedene Strategien des Bürgerdialogs im Planungsprozess. Das Blog als digitale Form der offenen Planungswerkstatt ist ein Angebot an alle Steinmaurer, die sich über den Verlauf des Entwurfsprojektes informieren und dieses ggf. kommentieren wollen. Es begleitet als transparentes und interaktives Informationsmedium den gesamten Entwurfsprozess. Hier werden Recherchen, Erkenntnisse des Workshops vor Ort und wichtige Entwurfsstände aufbereitet, dokumentiert und archiviert.

Das Blog wird von den Teilnehmer*innen der Vertiefung konzipiert und über das gesamte Semester betrieben. Zusätzlich wird die abschließende Entwurfspräsentation als öffentliche Veranstaltung vor Ort gemeinsam konzipiert und durchgeführt. Auch hierbei stellt die Orientierung an den Bedürfnissen der Bürger*innen die zentrale Herausforderung dar.

Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens

 

Einordnung: Pflichtvorlesung Bachelor, 5. Semester
Modul: Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens (PO 2012: atek_B5_wissA) SWS/LP: 2/2
Teilnehmerzahl: ohne Begrenzung
Zeit: Donnerstag, 9.45-11.15 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 20.10.2016, 9.45 Uhr
Ort: Geb. 20.40, Neuer Hörsaal
Betreuung: Riklef Rambow

 

 

  Info 

 

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie das Verhältnis von Architektur und Wissenschaft gefasst werden kann, und vermittelt grundlegende Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Hierbei gilt es zunächst, wesentliche Konzepte wie Wissenschaft, Forschung, Wissen und Erkenntnis zu definieren. Dafür werden wesentliche epistomologische und wissenschaftstheoretische Positionen vorgestellt und diskutiert. Danach werden in Anlehnung an das Buch „Architectural Research Methods“ von Linda Groat und David Wang die wichtigsten Strategien und Taktiken von Forschung in der Architektur auf ihren Erkenntniswert und praktischen Nutzen hin überprüft. Dabei kommen auch Kriterien für die Qualität von Forschung sowie konkrete Techniken der Recherche, der Durchführung und der Dokumentation von Forschungsprojekten zur Sprache. Anhand von klassischen und aktuellen Beispielen wird veranschaulicht, wie wissenschaftliche Untersuchungen so konzipiert werden können, dass sie zur Unterstützung von Entwurfsentscheidungen beitragen.

Die Veranstaltung endet mit einer Klausur am 02.03.2017.