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Tell me a story (....and maybe I’ll believe it) – Entwürfe überzeugend präsentieren

Einordnung: Wahlfach Bachelor, 5. Semester
Modul: Ausgewählte Gebiete der Architekturkommunikation [arch_B5-6_vt_agkomm]
SWS/LP: 2/4
Teilnehmerzahl: Max. 30 Plätze werden über das Losverfahren vergeben.
Zeit: Mittwoch, 11.30-13.00 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Mittwoch, 18.10.2017, 11.30 Uhr
Ort: Geb. 20.40, Neuer Hörsaal
Betreuung: Riklef Rambow

 

  Info

Wie können architektonische oder städtebauliche Konzepte so präsentiert werden, dass das Publikum sie versteht und als attraktiv erlebt? Hierfür gibt es keine Patentrezepte, vielmehr geht es darum, einen überzeugenden eigenen Stil zu entwickeln und unter Berücksichtigung von Zielgruppe, Aufgabe und Rahmenbedingungen flexibel anzuwenden. Die sprachliche und visuelle Präsentation von Entwürfen ist keine lästige Pflicht, kein nachträgliches „Verkaufen“ vorgängiger Ideen, sondern ein wesentlicher Teil des Entwurfsprozesses. Ohne erfolgreiche Kommunikation keine Chance auf Realisierung.

Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich den notwendigen rhetorischen und kommunikationspsychologischen Grundlagen sowie der Reflexion bisheriger Erfahrungen mit dem Sprechen vor Publikum. Im zweiten Teil erstellen die Teilnehmer*innen eine Präsentation auf der Grundlage der systematischen Reanalyse eines eigenen Entwurfs. Lernziel ist nicht nur die theoretische Kenntnis und praktische Einübung von Präsentationsfähigkeiten, sondern auch die Erkenntnis, dass Entwurfsprozess und Präsentation eng miteinander verwoben sind, weil sie auf derselben argumentativen Struktur beruhen.

Picture this! Fotografie als Werkzeug im Entwurfsprozess

Einordnung: Wahlfach Master
Modul: Architekturkommunikation [arch_M_vt_akomm] oder
Sondergebiete der Architekturkommunikation [arch_M_vt_sgakomm]
SWS/LP: 4/4
Teilnehmerzahl: Max. 25 Plätze werden über das Losverfahren vergeben.
Zeit: Dienstag, 15.45–19.00 Uhr
Erster Termin: Dienstag, 17.10.2017, 15.45 Uhr
Ort: Geb. 11.40, Raum 0.26
Betreuung: Riklef Rambow, Marie Luisa Jünger

 

  Info

Denkt man an Architekturfotografie, so kommen einem zunächst Bilder in den Kopf, die mit größtmöglicher technischer Perfektion und künstlerischer Raffinesse das gerade fertig gestellte und noch nicht benutzte Gebäude für die Präsentation in Monografien, Zeitschriften oder auf Websites in Szene setzen. In dieser Veranstaltung interessiert uns etwas anderes: Hier geht es um den Einsatz der Fotografie als Werkzeug, das den Entwurfsprozess optimal unterstützt. Wie kann die Fotografie zur Kontextanalyse und -dokumentation eingesetzt werden, als Ideenfindungsinstrument dienen oder die Kommunikation im Team erleichtern? Wie legen wir ein Bildarchiv an, das auch auf lange Sicht seinen Zweck erfüllt? Welche Rolle können Fotografien bei der Entwurfspräsentation oder der Prozessdokumentation übernehmen?
In der Veranstaltung werden wir uns diesen Fragen anhand einer Reihe von praktischen Aufgaben widmen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, als Ausrüstung genügt eine gute Handy-Kamera.

The Bricks that Built the Houses: Zur Psychologie von Baumaterialien

Einordnung: Wahlfach Master
Modul: Theoretische Entwurfsvertiefung 1/2 [T_arch_M_ev_ev1_2] oder
Forschungsseminar [T_arch_M_vt_forsch1]
SWS/LP: 2/4
Teilnehmerzahl: Max. 25 Plätze werden über das Losverfahren vergeben.
Zeit: Mittwoch, 17.15–18.45 Uhr
Erster Termin: Mittwoch, 18.10.2017, 17.15 Uhr
Ort: Geb. 11.40, Raum 0.26
Betreuung: Riklef Rambow

 

  Info

Baumaterialien beeinflussen die Wahrnehmung von Architektur und das Wohlbefinden in Gebäuden in vielfältiger Weise. Das gilt sowohl für die Außenhaut des Gebäudes – also Fassade, Dach und Fenster – als auch für die Innenraumgestaltung. Es gilt sogar, wenngleich in anderer Weise, für das Material der Tragstruktur, selbst wenn man diese gar nicht sehen und berühren kann. Neben der unmittelbaren Wahrnehmung, bei der mehrere Sinne zusammenwirken, spielen auch das Wissen über das Material und emotionale Assoziationen eine große Rolle. In dieser Veranstaltung werden wir uns theoretisch mit diesen Zusammenhängen beschäftigen sowie empirische Untersuchungen konzipieren und durchführen, um die psychologischen Wirkungen verschiedener Baumaterialien weiter aufzuklären.

Die Veranstaltung kann als Vertiefung zum Entwurf „Building from Waste“ (FG Nachhaltiges Bauen) belegt werden, deshalb werden alternative Baustoffe besondere Berücksichtigung finden. Sie kann aber auch unabhängig davon als eigenständiges Forschungsseminar verbucht werden.