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Einführung in die Architekturkommunikation

 

Einordnung: Pflichtvorlesung Bachelor, 4. Semester SWS/LP: 2/2
Modulcode: atek_B4_Ak
Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Zeit: Donnerstag, 11.30-13.00 Uhr, wöchentlich Erster Termin: Donnerstag, 21.04.2016, 11.30 Uhr Klausur: 14.07.2016, 11.30 Uhr
Ort: Gebäude 20.40, Fritz-Haller-Hörsaal (R001) Betreuung: Prof. Dr. Riklef Rambow

 

 

  Info 

 

Die Vorlesung führt in das Fach Architekturkommunikation ein und gibt einen Überblick über wichtige Themen und Anwendungsbereiche. Es wird verdeutlicht, welche Bedeutung Kommunikation für die Konzeption, Produktion und Nutzung von Architektur und städtischem Raum hat. Nach einer allgemeinen Einführung, in der als theoretischer Rahmen das psychologische Modell der Experten-Laien-Kommunikation vorgestellt wird, widmen sich die einzelnen Vorlesungen speziellen Tätigkeitsfeldern und Aufgabenbereichen sowie den dazugehörigen medialen Formaten: Entwurfspräsentation und Bauherrenkommunikation, Architekturausstellungen, Institutionen der Architekturvermittlung (Architekturmuseen und -zentren), Öffentlichkeitsarbeit von Kammern, Verbänden und Initiativen, Architekturführer und -führungen, Architekturvermittlung mit Kindern und Jugendlichen, Architektur in Film und Fernsehen, Bürgerbeteiligung in Planungsprozessen u.a. Die Vorlesung zeigt, wie vielfältig die Schnittstellen zwischen Architektur und Öffentlichkeit sind, und belegt, dass ohne eine bewusste und erfolgreiche Kommunikation keine qualitätvolle Architektur verwirklicht werden kann.

Die Veranstaltung wird durch eine Klausur am 14.07.2016 abgeschlossen.

Konzeption einer Fakultätsausstellung

 

Einordnung: Profilkurs Master, Projektseminar
SWS/LP: 4/4
Modulcode: atek_MW_Ak (Anwendungsbereiche der Architekturkommunikation I/II)
Teilnehmerzahl: bis zu 25 per Standardverfahren
Zeit: Donnerstag, 14.00-17.15 Uhr, wöchentlich
Erster Termin: Donnerstag, 21.04.2016, 14.00 Uhr
Ort: Geb. 11.40, Raum 0.26
Betreuung: Prof. Dr. Riklef Rambow, Dipl.-Ing. Marie Luisa Jünger, Dipl.-Ing. Oriana Kraemer

 

 

  Info

 

Wie kann sich eine große Architekturfakultät wie die unsere so nach außen darstellen, dass die Vielfalt ihrer Arbeit angemessen sichtbar wird? Aus welchen Gründen und mit welchen Zielen sollte sie das überhaupt tun? Wen kann man auf diese weise erreichen? Diese Fragen stellen sich in diesem Sommersemester ganz konkret, da die Fakultät beschlossen hat, sich anlässlich des großen BDA-Tags, der am 02./03. Juli in Karlsruhe stattfindet, in Form einer Ausstellung im Architekturschaufenster dem anwesenden Fachpublikum vorzustellen.

In diesem Seminar wollen wir diese Ausstellung konzipieren und vorbereiten. Zudem soll ein begleitendes Textformat entwickelt werden, das von den Besucher*innen der Ausstellung mitgenommen werden kann. Hierbei ist an ein Magazin von ca. 40-50 Seiten zu denken, das in einer reportagehaften, elliptischen und abwechlungsreichen Weise über das Geschehen an der Fakultät informiert und sich dadurch deutlich von dem auf Vollständigkeit angelegten, eher dokumentarischen Jahrbuch unterscheidet. Die Teilnehmer*innen werden sich also sowohl mit Fragen der Ausstellungskonzeption und -gestaltung als auch mit der textlich-visuellen Vermittlung von Architektur beschäftigen. Aufgrund des festgelegten Datums der Ausstellungseröffnung muss der wesentliche Teil der Arbeit in der ersten Hälfte des Semesters geleistet werden.

Reporting from the Front: Die Architekturbiennale in Venedig

 

Einordnung: Profilkurs Master, Seminar mit Exkursion
SWS/LP: 4/4
Modulcode: atek_MW_Ak (Anwendungsbereiche der Architekturkommunikation I/II)
Teilnehmerzahl: bis zu 20 per Standardverfahren
Zeit: Mittwoch, 15.45–19.00 Uhr, unregelmäßig
Exkursion nach Venedig: 08. - 12. August 2016
Erster Termin: Mittwoch, 20.04.2016, 15.45 Uhr
Ort: Geb. 20.40, Raum 257
Betreuung: Prof. Dr. Riklef Rambow, Dipl.-Ing. Marie Luisa Jünger, Dipl.-Ing. Oriana Kraemer

 

 

  Info

 

Die Biennale di Architettura in Venedig ist die bedeutendste regelmäßig stattfindende Architekturausstellung der Welt. Im Sommer 2016 findet sie zum sechzehnten Mal statt. Aus Sicht der Architekturkommunikation ist die Biennale eine Art Marktplatz, denn es handelt sich nicht um eine einheitliche Ausstellung, sondern eigentlich um eine Ausstellung von Ausstellungskonzepten. Neben der Hauptausstellung, die in diesem Jahr von dem Architektur-Shooting Star und Pritzker-Preisträger Alejandro Aravena unter dem Titel „Reporting from the Front“ kuratiert wird, gibt es eine stetig wachsende Zahl von sogenannten „Länderausstellungen“ – es werden dieses Jahr wohl 62 sein – die jeweils eigenständige Konzepte präsentieren und damit um den „Goldenen Löwen“ konkurrieren.

Wir werden in der Woche vom 08. bis zum 12. August nach Venedig fahren und dort die Biennale, die Stadt Venedig und das Verhältnis der beiden zueinander kritisch untersuchen. In den vorbereitenden Sitzungen werden wir Struktur und Geschichte der Architekturbiennale aufarbeiten und uns insbesondere mit den deutschen Beiträgen der letzten Jahre beschäftigen. Wir werden uns außerdem mit den Besonderheiten der Stadt Venedig auseinandersetzen, ihrer städtebaulichen Einzigartigkeit und den Gefährdungen, denen sie gegenwärtig unterliegt, und die wir auf extensiven Stadtspaziergängen kennenlernen wollen. Die Teilnahme an der Exkursion ist verpflichtender Bestandteil der Veranstaltung.