Architektur­kommunikation

Architekturkommunikation

a*komm

Das Fachgebiet Architekturkommunikation a*komm ist Teil des Instituts Entwerfen, Kunst und Theorie (ekut) an der Fakultät für Architektur des KIT. Das Fachgebiet geht auf eine Initiative der Wüstenrot Stiftung zurück, die es als halbe Professur für fünf Jahre finanziert hat (2009–2014). Im Oktober 2014 wurde die Professur vom KIT übernommen und entfristet, die Wüstenrot Stiftung finanzierte für fünf weitere Jahre (2014–2019) ihre Ausstattung. Seit Oktober 2019 wird sie nun vollständig vom KIT getragen.

Der Auftrag des Fachgebiets, das in dieser Form bundesweit einzigartig ist, besteht darin, die Grundlagen der Kommunikation und Vermittlung von Architektur intensiv zu untersuchen, sie in der Architekturlehre fest zu verankern, sowie in Publikationen, Vorträgen und Workshops die hohe Bedeutung der Kommunikation für Architektur und Baukultur öffentlich zu verbreiten. Hierbei arbeitet das Fachgebiet intensiv mit anderen Fach- und Lehrgebieten am KIT, aber auch mit zahlreichen Akteuren außerhalb der Universität, beispielsweise Verbänden, Kammern und freien Initiativen, zusammen.

Aktuelles

24.09.2020: M O F A nimmt Fahrt auf! Eine Einladung
24.09.2020: M O F A nimmt Fahrt auf! Eine Einladung

M O F A, Mannheims Ort für Architektur lädt am 24.09.2020 um 19 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Hallo, wir sind M O F A!“ in die fantastische Multihalle im Mannheimer Herzogenriedpark ein. M O F A ist Mannheims brandneue Plattform für Architektur und Stadt, die sich für eine lebendige, heterogene und kommunikative Baukultur im Kontext einer gemeinwohlorientierten Zukunft einsetzt. Lydia Ninon Schubert, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei a*komm, ist Mitglied des Arbeitskreises "Inhaltliche Ausrichtung/Programm" und berät M O F A in architekturkommunikativen Prozessen. Wir freuen uns sehr über diesen vielversprechenden Ansatz, der Baukulturdiskussion in unserer sympathischen Nachbarstadt neue, spannende Impulse zu verleihen, und werden alles tun, M O F A tatkräftig mit Sprit zu versorgen, unter anderem, indem wir an dieser Stelle euch alle nachdrücklich dazu auffordern, am 24.09. in die Multihalle zu kommen. Gute Fahrt, M O F A !

 

Bild © M O F A Mannheims Ort für Architektur e.V.

 

September 2020: Podcast zur Kultur des  Experimentierens
September 2020: Podcast zur Kultur des Experimentierens

Der Bund Deutscher Architekten BDA reagiert auf die Pandemie unter anderem durch die Podcast-Reihe „BDA-Denklabor: Don’t Waste the Crisis“. Hier werden regelmäßig Gespräche veröffentlicht, die BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck mit Expert*innen zu Themen führt, die angesichts der andauernden Krise an Bedeutung eher noch zunehmen. In der fünften Folge der Reihe gehen Prof. Eike Roswag-Klinge, Professor für Konstruktives Entwerfen und Klimagerechte Architektur an der TU Berlin, und Riklef Rambow der Frage nach, warum eine „Kultur des Experimentierens“, die in den jüngst veröffentlichten Positionspapier „Das Haus der Erde“ und den darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen vehement eingefordert wird, für die Zukunft der Architektur so wichtig ist, und was erforderlich ist, um sie nachhaltig zu implementieren.

 

Bild © BDA Bund Deutscher Architekten

 

15. September 2020: Podiumsdiskussion in Düsseldorf
15.09.2020: Podiumsdiskussion in Düsseldorf

Im Jahr 2017 war im DAM in Frankfurt die vielbeachtete Ausstellung „Frau Architekt“ zu sehen. Die Ausstellung wurde jetzt von Baukultur NRW um einen Teil mit aktuellen Positionen von Architektinnen aus Nordrhein-Westfalen erweitert und wird vom 12. August bis zum 2. Oktober 2020 im Haus der Architekten (!) in Düsseldorf, Zollhof 1, gezeigt. Am Dienstag, dem 15. September um 19 Uhr findet ebenda eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Frauen im Architekturberuf: innovativ, mutig – und doch nicht sichtbar“ statt, an der neben der freien Journalistin Karin Hartmann und Claudia Roggenkämper (HPP Architekten) auch der Blogger und Feminist Robert Franken sowie Riklef Rambow teilnehmen.

Copyright: Bundesstiftung Baukultur
August 2020: Architekturkommunikation in Zeiten von Covid 19

An der FH Erfurt gibt es seit 2016 das Diskussions- und Vortragsformat „Wir müssen reden!“, das, initiiert von Prof. Petra Wollenberg von Studierenden organisiert wird. In diesem Sommer fand die Gesprächsreihe als Sonderedition unter dem Titel „Nachgefragt“ per Video-Conferencing statt. Es ging darum, wie die Pandemie das Arbeiten und Wohnen verändert wird und welche Chancen daraus für Architektur und Stadtplanung erwachsen. Die Aufzeichnungen aller Gespräche, darunter eines mit Riklef Rambow, liegen jetzt gesammelt vor.

 

Unterdessen hat die Bundesstiftung Baukultur in ihrem „Magazin“ die hörenswerten Podcast-Reihen „Gedanken zur Baukultur“ und „Zehn Minuten Baukultur“ eingerichtet. In der aktuellen zehnten Ausgabe von „10 Minuten Baukultur“ sprechen Reiner Nagel und Riklef Rambow über Architekturvermittlung.

 

Bild © Bundesstiftung Baukultur

12.08.2020: Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung
12.08.2020: Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung

In ihrer Ausgabe 4/2020 veröffentlicht die BDA-Zeitschrift „der architekt“ die Ergebnisse eines länger währenden Diskussionsprozesses zu der Frage, wie die Architektur auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft reagieren kann. Aufbauend auf dem Grundsatzpapier „Das Haus der Erde“ wurden in einer multidisziplinären Arbeitsgruppe „Aufforderungen an die Politik für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land“ formuliert, die auf den Seiten 70 bis 89 des Heftes unter dem Titel „Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung“ nachzulesen sind. Riklef Rambow war an diesem intensiven und konstruktiven Prozess von Anfang an beteiligt und steuerte zudem den Diskussionsbeitrag „Neue Routine, neue Ästhetik“ (S. 81) als Kommentar zur Forderung, den Bestand zu achten, bei.

05.08.2020: Handbuch und Fachgespräch "Baukultur braucht Bildung!"
05.08.2020: Handbuch und Fachgespräch „Baukultur braucht Bildung!“

Die Bundesstiftung Baukultur hat nach mehrjähriger Vorarbeit das Handbuch „Baukultur braucht Bildung!“ veröffentlicht, das als „praxiswirksame Handreichung“ über Ideen, Strukturen und gute Beispiele informieren soll, die das Thema Baukultur in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit besser verankern. Vorgestellt wurde das Handbuch in Form eines Fachgesprächs am Sitz der Stiftung in Potsdam, an dem neben anderen Expert*innen auch Riklef Rambow mitwirkte. Das Gespräch kann auf dem Videokanal der Bundesstiftung angesehen werden, das Handbuch ist in gedruckter Form oder als pdf hier erhältlich.

a*komm Exkursion Basel 10./11.07.2020
10./11.07.2020: Zwei Tagesexkursionen zum Abschluss des digitalen Semesters

Nach intensiver theoretischer, historischer und empirischer Auseinandersetzung mit dem dynamischen Feld des Architektur­ausstellens bildeten zwei Tages­exkursionen den physischen und sinnlichen Höhepunkt und Abschluss des Corona-bedingt ansonsten rein digital durchgeführten Forschungs­seminars „Empirische Evaluation von Architektur­ausstellungen“. In Frankfurt wurde das vielfältige Ausstellungs­programm im Deutschen Architektur­museum (DAM) und im Historischen Museum untersucht, im Schweizerischen Architektur­museum (S AM) in Basel die spannende Ausstellung „Unterm Radar“ analysiert. Die mit allen Sinnen wahrgenommenen Eindrücke und Erfahrungen werden nun diskutiert und verarbeitet und fließen in die Aus­arbeitungen der studentischen Forschungs­ansätze ein. Die Frage, welche Rolle das räumlich-haptische Erleben beim Ausstellen von Architektur spielt und wie Kurator*innen und Ausstellungs­gestalter*innen damit umgehen, stand dabei naturgemäß im Mittelpunkt wie selten zuvor.

Juli 2020: Master WS 19/20 - Schwierig, aber erfolgreich
Juli 2020: Master WS 19/20 – Schwierig, aber erfolgreich

Glückwunsch an alle Masterand*innen des WS 2019/20! Unter denkbar schwierigen Umständen haben sie Erstaunliches geleistet und wurden dafür vor einer Woche zunächst einmal per Video-Konferenz gefeiert und verabschiedet. Riklef Rambow war bei dreizehn Arbeiten als Zweitgutachter beteiligt und war dabei mit einem beeindruckenden Spektrum an Themen und Ansätzen konfrontiert. Einige dieser Arbeiten wurden zusätzlich durch Preise geehrt, nämlich die von Wenzel Meyer (Erstgutachter: Dirk Hebel), Laura Amon (Renzo Vallebuona), Nils Machowski (Dirk Hebel) und Dawin Müller (Ludwig Wappner). Allen Masterand*innen einen herzlichen Dank für die inspirierende Zusammenarbeit und alles Gute für den Einstieg ins Berufsleben!

Mai 2020: Positionen zur klimagerechten Architektur
Mai 2020: Positionen zur klimagerechten Architektur

Im August 2019 hat der Bundesverband des Bund Deutscher Architekten (BDA) nach intensiven Diskussionen das Positions­papier „Das Haus der Erde: Positionen für eine klima­gerechte Ar­chi­tek­tur in Stadt und Land“ ver­öffentlicht. Auf­bauend darauf werden derzeit in einer Reihe virtueller Experten­workshops politische Hand­lungs­­emp­feh­lun­gen formuliert. Neben Thomas Auer (TU München), Eike Roswag (TU Berlin), Thomas Willemeit (Graft/Berlin), Stefan Birk (BHF/ Stuttgart, TU Kaiserslautern), Raoul Bunschoten (CHORA/TU Berlin) und anderen ist auch Riklef Rambow an diesen interdisziplinären Arbeitsprozessen beteiligt.

24.04.2020: Das Bauen von morgen

Im Rahmen des Innovations­programms „Zukunft Bau“ entwickelt das Kölner Foresight- und Beratungs­unternehmen Z_punkt gemeinsam mit ARUP Deutsch­land für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Szenarien für die Zukunft der Bauwelt 2030/2050. Riklef Rambow war neben Matthias Sauer­bruch (Sauerbuch Hutton/Berlin), Jette Hopp (Snohetta/Oslo) und Linda Hildebrandt (Fachgebiet Rezykliergerechtes Bauen, RWTH Aachen) zu einem virtuellen Expert*innen­workshop geladen, in dem die Themen Partizipation und Zirkularität auf ihre mittel- und lang­fristigen Zukunfts­potenziale hin untersucht wurden.

07.04.2020: Das Lehrprogramm für das Sommersemester 2020 ist online

Das Lehr­programm startet in diesem Sommer digital, ergo findet dessen Vor­stellung auf einer digitalen Pinn­­wand statt, die über die Fakultäts­homepage zu­gäng­lich ist. Die a*komm bietet, neben den zwei Pflicht­vor­le­sung­en für das vierte Bachelor-­Semester „Ein­führung in die Ar­chi­tek­tur­kom­mu­ni­ka­tion“ und „Methoden des Wis­sen­schaft­li­chen Arbeitens“, eine Wahl­pflicht­ver­an­stal­tung für den Master an: Das Forschungs­seminar „Empirische Evaluation von Ar­chi­tek­tur­aus­stel­lungen. Die Architektur­biennale in Venedig“ widmet sich den Erkenntnis- und Erlebnis­­möglichkeiten von Architektur­aus­stellungen und den Methoden, um diese Prozesse zu erforschen.

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20.02.2020: a*komm erhält Förderung des „LehrehochForschung“-Programms

Mit dem forschungs­orientierten Seminar­konzept „Empirische Evaluation von Ar­chi­tek­tur­aus­stel­lun­gen. Die Architektur­biennale in Venedig“ haben wir den Zuschlag des arch.lab für das SoSe 2020 erhalten. Lydia Ninon Schubert, wissen­­schaftliche Mit­­ar­bei­ter­in bei a*komm, darf sich über eine halb­­jährige Stellen­­auf­stock­­ung freuen, um die Er­geb­nisse ihrer Forschung in einer spannenden Lehr­ver­an­stal­tung an die Studierenden weiterzugeben. Es wird darum gehen, wie Aus­­stel­­lungen ihren Re­zi­pi­ent­*innen architektur­­bezogene Er­­leb­­nis­­se und Er­­kennt­nis­se ver­mitteln, und mit welchen Methoden diese Prozesse erforscht werden können.

17.02.2020: Aufruhr über Trumps Baudekret

Nicht nur Architektur­expert*innen laufen mit einer Online-Petition Sturm gegen Donald Trumps ge­plan­tes Bau­dekret, auch viele Lai*innen auf dem Gebiet der Architektur sind bewegt von Trumps Vorhaben, die architektonische Gestaltung öffent­licher Bauten nach Stil­kriterien zu re­gle­men­tie­ren. Über eintausend Kom­men­ta­re wurden allein heute zu einem darüber von dem Wiener Architektur­journalisten Wojciech Czaja verfassten Artikel im „Standard“ gepostet, in dem auch Riklef Rambow zu Wort kommt.

07.02.2020:Call for Abstracts der Zeitschrift Wolkenkuckucksheim erschienen
07.02.2020: Call for Abstracts der Zeitschrift Wolkenkuckucksheim erschienen

Der Call for Abstracts zum multi­dimensionalen Thema „Identifikationen der Post­moderne“ ist von der internationalen Online-Fachzeitschrift Wol­­ken­­ku­­ckucks­­heim veröffentlicht worden. Das in der Regel zweimal jährlich erscheinende Heft zur Theorie der Architektur wird in der 41. Ausgabe von Sonja Hnilica und Riklef Rambow kuratiert. Die Frist zur Einreichung des max. 500 Wörter langen Abstracts (in Deutsch oder Englisch) ist der 30. März 2020. Go for it!

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