Architektur­kommunikation

Architekturkommunikation

Wir sind a*komm

 

Die Professur Architekturkommunikation (a*komm) ist Mitglied des Instituts Entwerfen, Kunst und Theorie (ekut) an der Fakultät für Architektur des KIT. Sie geht auf eine Initiative der Wüstenrot Stiftung zurück, von der sie als halbe Professur für fünf Jahre finanziert wurde (2009–2014). Im Oktober 2014 wurde sie vom KIT übernommen und auf Dauer gestellt, die Wüstenrot Stiftung finanzierte allerdings für fünf weitere Jahre (bis 2019) ihre Ausstattung. Seit Oktober 2019 wird die Professur nun vollständig vom KIT getragen. Der Auftrag der Professur, deren Profil bundesweit einzig­artig ist, besteht darin, die Grundlagen der Kommunikation und Vermittlung von Architektur zu erforschen sowie neue Formate und Strategien der Architekturkommunikation zu entwickeln und zu erproben. Wir wollen das Thema Kommunikation zum festen Bestand­teil der Ausbildung von Architekt*innen machen und durch Publikationen, Vorträge und Workshops die hohe Bedeutung der Kommunikation für Architektur und Baukultur bewusst machen. Dabei arbeitet die Professur intensiv mit anderen Professuren und Lehrgebieten am KIT, aber auch mit zahlreichen Akteur*innen außerhalb der Universität wie Verbänden, Kammern und freien Initiativen, zusammen.

Aktuelles

lama
20. April 2021: Online-Release von LAMA Heft 3|9 über Architektursprache

Auch LAMA, das lösungsorientierte Architektur­magazin aus Graz/Österreich, widmet sich in seinem aktuellen Heft Fragen der Kommunikation von Architektur. LAMA ist ein ungewöhnliches und unbedingt unterstützenswertes Projekt, das 2019 von vier engagierten Studierenden der TU Graz ins Leben gerufen wurde. Die Nummerierung 3|9 weist darauf hin, dass insgesamt neun Hefte angestrebt werden, die in der Herausgabe eines „Handbuchs für eine gesellschaftsbildende Architekturkommunikation“ münden sollen. Das aktuelle Heft enthält ein längeres Gespräch mit Riklef Rambow und wird am 20. April um 19 Uhr in einem online-Release-Dialog vorgestellt. Mehr dazu auf der LAMA-Forums-Seite, deren Besuch wir hiermit vorbehaltlos empfehlen.

entwurf
April 2021: Interview in DER ENTWURF

Pünktlich zum beginnenden Sommersemester ist die neue Ausgabe von DER ENTWURF erschienen, dem Sonderheft der DBZ Deutsche BauZeitschrift für Studierende, das kostenlos an den Hochschulen verteilt wird. Die aktuelle Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig Fragen der Vermittelbarkeit von Architektur. Auf den Seiten 16 und 17 ist ein Interview mit Riklef Rambow abgedruckt, in dem es vor allem darum geht, wie die Professur Architektur­kommunikation am KIT die Herausforderung angeht, Kommunikationskompetenzen als integralen Bestandteil der Architekturausbildung zu etablieren und in die Lehre einzubinden.

Jahrbuch
März 2021: Cover Me! Stegreif zur Weiterentwicklung des Jahrbuchs

Das Jahrbuch hat sich über die letzten Jahre zu einem zentralen Baustein der Außendarstellung, aber auch der Reflexion und des Diskurses an der Fakultät für Architektur entwickelt. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch soll das erfolgreiche Format aber kontinuierlich verbessert werden. Ein Schritt auf diesem Weg wird der Stegreif „Cover me: Ein neuer Auftritt für das Jahrbuch“ sein, den wir gemeinsam mit dem Typografen und Buchgestalter Christoph Engel im Sommersemester anbieten. Die Ausgabe findet am Montag, dem 26. April 2021 um 16 Uhr statt, präsentiert werden die Ergebnisse eine Woche später. Wir freuen uns auf starke und umsetzbare Konzepte.

hejduk
März 2021: Unser Programm für das Sommersemester ist online

Auch das Sommersemester 2021 wird wieder ein Online-Semester werden. Aber wir hoffen auf Besserung und haben deshalb für den Sommer viel Freiluftaktivität eingeplant. Im Master werden wir uns mit Venedig und der Architekturbiennale beschäftigen, die vom letzten Jahr auf dieses verschoben wurde. Sofern sie nicht doch noch abgesagt wird, wird das Seminar „How will we live together?“ im August oder September mit einer Exkursion nach Venedig enden. Auch das Seminar „Einstürzende Neubauten“, das sich mit Architektur und Stadtentwicklung der achtziger Jahre in Berlin auseinandersetzt, soll im Sommer durch intensive Erkundungen vor Ort abgeschlossen werden. Die beiden Vorlesungen „Einführung in die Architekturkommunikation“ und „Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens“ für das vierte Bachelor-Semester werden hingegen wieder im offline-Modus mit regelmäßigen Rückfragerunden stattfinden. Hier werden wir uns leider bestenfalls bei der abschließenden Klausur persönlich begegnen.

 

Februar 2021: A Change of Style
Februar 2021: A Change of Style

Wir von a*komm haben die Zeit des Lockdowns genutzt, um uns Gedanken über unseren grafischen Auftritt zu machen. Seit elf Jahren setzen wir auf die Schrift Serifa, Adrian Frutigers ungeliebten Versuch einer Egyptienne, die wir in ihrer visuellen Imperfektion sympathisch, unprätentiös und im positiven Sinne unzeitgemäß fanden. Nun war es an der Zeit, uns zu verändern. Wir nutzen ab sofort die Mastro aus dem portugiesischen Studio &DISCOVER, eine extrem vielseitige Schriftfamilie mit starkem Charakter, großer Eleganz und einigen exzentrischen Details. Bei Bedarf ergänzen wir sie durch die Sequel Sans von Oliver Jeschke (OGJ Type), eine Hommage an Max Bill und entsprechend rational, reduziert und präzise. Das Konzept der Semesterfarbe wird abgelöst durch ein festes Set von drei Farben. Der neue Auftritt wird in den nächsten Monaten Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Dez 20_2
17.12.2020: Verabschiedung der Masterand*innen

Es ist einer der Höhepunkte jeden Semesters: Die Verabschiedung der Masterand*innen, der krönende Abschluss des Studiums nach langer und intensiver Arbeit an einem Projekt, in dem die erworbenen Fähigkeiten und Ambitionen zur vollen Entfaltung gebracht werden. Auch im Sommersemester 2020 war dieser Prozess durch die Pandemie geprägt, die Prüfungen verschoben sich bis in den Dezember und konnten zwar vor Ort, aber nur ohne Publikum und mit Masken in zum Teil eiskalten Räumen durchgeführt werden. Trotz dieser Erschwernisse, die von allen Beteiligten mit bewundernswerter Gelassenheit und Souveränität bewältigt wurden, war dies für a*komm ein besonders intensives Mastersemester, denn Riklef Rambow war an insgesamt 26 Arbeiten als Zweitprüfer beteiligt. Sämtlichen Studierenden und den jeweiligen Erstprüfer*innen gilt mein Dank für ein fantastisches Spektrum an Themen, Ansätzen, und Positionen, für spannende Diskussionen und reibungslose Zusammenarbeit. Und auch wenn die Verabschiedung am 17.12. um 18 Uhr wieder nur online stattfinden kann: Wir freuen uns sehr darauf!

Wege zur schönen Stadt
Dezember 2020: Wie baut man eine schöne Stadt?

Der 25. Band der Reihe Planungsrundschau nimmt unter dem Titel „Wege zur schönen Stadt: Akteure, Erfahrungen, Handlungsstrategien“ eine Thematik auf, die bereits in 2017 in dem 24. Band „Die schöne Stadt“ breit diskutiert wurde. Die Frage, welche Rolle das Konzept des Schönen für Stadtplanung und Architektur heute noch oder wieder spielt, erweist sich als äußerst komplex und bietet Anknüpfungspunkte für ebenso diverse wie disperse Diskurse. Auf den Seiten 19 bis 42 findet sich ein Interview der beiden Herausgeber*innen Sandra Huning (TU Dortmund) und Uwe Altrock (Uni Kassel) mit Riklef Rambow, in dem die Thematik aus Sicht der Wahrnehmungspsychologie und der Architekturkommunikation beleuchtet wird.

Jahrbuch_2020
November 2020: Heiß erwartet, endlich da: Das Jahrbuch 2020

Pandemiebedingt verspätet, aber dadurch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft liegt das Jahrbuch 2020 der KIT-Fakultät für Architektur auf dem Tisch und wartet darauf, bestellt, gekauft, verschenkt, gelesen und vor allem diskutiert zu werden. Der verheißungsvolle Titel „FUTURE PLEASURES“ verweist auf den diesjährigen Diskursteil, dem eine Einführung von Riklef Rambow vorangestellt ist (S. 16–23). Die damit angestoßene Auseinandersetzung führt a*komm in dem gleichnamigen Forschungsseminar fort, in dem studentische Positionen zu der Thematik erarbeitet werden. Offiziell vorgestellt werden soll das Jahrbuch beim „Faculty Talk“ im Rahmen der (mutmaßlich digitalen) „Faculty Night“ am Mittwoch, den 09.12. ab 19 Uhr.

Oktober 2020: Streit, Vergnügen und Spazierengehen: Unser Programm fürs WS 20/21
Oktober 2020: Streit, Vergnügen & Spazieren: Unser Programm fürs WS 20/21

Im Moment gehen wir noch davon aus, dass die Seminare des Wintersemesters vollständig als Präsenz­veranstaltungen durch­geführt werden können, wenngleich natürlich unter strenger Berück­sichtigung aller Hygiene­vorschriften und deswegen mit reduzierten Teilnehmer*innenzahlen. Im Wahl­fach 5. Semester des Bachelor wollen wir unter­suchen, wie Konflikte und öffentliche Debatten die Architektur­entwicklung beeinflussen und seit je beeinflusst haben. Im Master werden wir uns mit der geführten Tour als Instrument der Architektur­vermittlung aus­einander­setzen (frei nach dem Motto „Man sieht nur mit den Füßen gut“) und forschend der Frage, ob das Vergnügen in der Architektur noch zeitgemäß ist, nachspüren. Wir freuen uns auf ein spannendes Semester.

30.09.2020: Die Klausurergebnisse sind online
30.09.2020: Die Klausurergebnisse sind online

Mit einiger Verspätung („coronabedingt“) liegen jetzt die Ergebnisse der Abschlussprüfung zum Modul „Architekturkommunikation und Wissenschaftliches Arbeiten“ vor. 106 Studierende des vierten Bachelor-Semesters haben an der Klausur am 24.08. im großen Zelt auf dem Campus teilgenommen. Trotz (oder wegen) der Tatsache, dass die Wissensvermittlung diesmal offline anhand von Folien und Texten und dadurch weitgehend selbstgesteuert verlief, wurde mit 1,84 der bislang beste Notendurchschnitt aller Jahrgänge erreicht. Niemand, der angetreten ist, ist durchgefallen, zehnmal wurde die Bestnote 1,0 vergeben. Glückwunsch an alle Teilnehmer*innen! Mit dieser starken Leistung machen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch uns eine große Freude. Die Nachklausur findet am 30.10.20 um 8 Uhr morgens statt, Ort ist das kleine Zelt auf dem Campus-Forum.

24.09.2020: M O F A nimmt Fahrt auf! Eine Einladung
24.09.2020: M O F A nimmt Fahrt auf! Eine Einladung

M O F A, Mannheims Ort für Architektur lädt am 24.09.2020 um 19 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Hallo, wir sind M O F A!“ in die fantastische Multihalle im Mannheimer Herzogenriedpark ein. M O F A ist Mannheims brandneue Plattform für Architektur und Stadt, die sich für eine lebendige, heterogene und kommunikative Baukultur im Kontext einer gemeinwohlorientierten Zukunft einsetzt. Lydia Ninon Schubert, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei a*komm, ist Mitglied des Arbeitskreises "Inhaltliche Ausrichtung/Programm" und berät M O F A in architekturkommunikativen Prozessen. Wir freuen uns sehr über diesen vielversprechenden Ansatz, der Baukulturdiskussion in unserer sympathischen Nachbarstadt neue, spannende Impulse zu verleihen, und werden alles tun, M O F A tatkräftig mit Sprit zu versorgen, unter anderem, indem wir an dieser Stelle euch alle nachdrücklich dazu auffordern, am 24.09. in die Multihalle zu kommen. Gute Fahrt, M O F A !

 

Bild © M O F A Mannheims Ort für Architektur e.V.

 

September 2020: Podcast zur Kultur des  Experimentierens
September 2020: Podcast zur Kultur des Experimentierens

Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA reagiert auf die Pandemie unter anderem durch die Podcast-Reihe „BDA-Denklabor: Don’t Waste the Crisis“. Hier werden regelmäßig Gespräche veröffentlicht, die BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck mit Expert*innen zu Themen führt, die angesichts der andauernden Krise an Bedeutung eher noch zunehmen. In der fünften Folge der Reihe gehen Prof. Eike Roswag-Klinge, Professor für Konstruktives Entwerfen und Klimagerechte Architektur an der TU Berlin, und Riklef Rambow der Frage nach, warum eine „Kultur des Experimentierens“, die in dem jüngst veröffentlichten Positionspapier „Das Haus der Erde“ und den darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen vehement eingefordert wird, für die Zukunft der Architektur so wichtig ist, und was erforderlich ist, um sie nachhaltig zu implementieren.

 

Bild © BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten

 

15. September 2020: Podiumsdiskussion in Düsseldorf
15.09.2020: Podiumsdiskussion in Düsseldorf

Im Jahr 2017 war im DAM in Frankfurt die vielbeachtete Ausstellung „Frau Architekt“ zu sehen. Die Ausstellung wurde jetzt von Baukultur NRW um einen Teil mit aktuellen Positionen von Architektinnen aus Nordrhein-Westfalen erweitert und wird vom 12. August bis zum 2. Oktober 2020 im Haus der Architekten (!) in Düsseldorf, Zollhof 1, gezeigt. Am Dienstag, dem 15. September um 19 Uhr findet ebenda eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Frauen im Architekturberuf: innovativ, mutig – und doch nicht sichtbar“ statt, an der neben der freien Journalistin Karin Hartmann und Claudia Roggenkämper (HPP Architekten) auch der Blogger und Feminist Robert Franken sowie Riklef Rambow teilnehmen.

Copyright: Bundesstiftung Baukultur
August 2020: Architekturkommunikation in Zeiten von Covid 19

An der FH Erfurt gibt es seit 2016 das Diskussions- und Vortragsformat „Wir müssen reden!“, das, initiiert von Prof. Petra Wollenberg von Studierenden organisiert wird. In diesem Sommer fand die Gesprächsreihe als Sonderedition unter dem Titel „Nachgefragt“ per Video-Conferencing statt. Es ging darum, wie die Pandemie das Arbeiten und Wohnen verändert wird und welche Chancen daraus für Architektur und Stadtplanung erwachsen. Die Aufzeichnungen aller Gespräche, darunter eines mit Riklef Rambow, liegen jetzt gesammelt vor.

 

Unterdessen hat die Bundesstiftung Baukultur in ihrem „Magazin“ die hörenswerten Podcast-Reihen „Gedanken zur Baukultur“ und „Zehn Minuten Baukultur“ eingerichtet. In der aktuellen zehnten Ausgabe von „10 Minuten Baukultur“ sprechen Reiner Nagel und Riklef Rambow über Architekturvermittlung.

 

Bild © Bundesstiftung Baukultur

12.08.2020: Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung
12.08.2020: Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung

In ihrer Ausgabe 4/2020 veröffentlicht die BDA-Zeitschrift „der architekt“ die Ergebnisse eines länger währenden Diskussionsprozesses zu der Frage, wie die Architektur auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft reagieren kann. Aufbauend auf dem Grundsatzpapier „Das Haus der Erde“ wurden in einer multidisziplinären Arbeitsgruppe „Aufforderungen an die Politik für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land“ formuliert, die auf den Seiten 70 bis 89 des Heftes unter dem Titel „Bauen nach dem Wachstum: Eine Einladung“ nachzulesen sind. Riklef Rambow war an diesem intensiven und konstruktiven Prozess von Anfang an beteiligt und steuerte zudem den Diskussionsbeitrag „Neue Routine, neue Ästhetik“ (S. 81) als Kommentar zur Forderung, den Bestand zu achten, bei.

05.08.2020: Handbuch und Fachgespräch "Baukultur braucht Bildung!"
05.08.2020: Handbuch und Fachgespräch „Baukultur braucht Bildung!“

Die Bundesstiftung Baukultur hat nach mehrjähriger Vorarbeit das Handbuch „Baukultur braucht Bildung!“ veröffentlicht, das als „praxiswirksame Handreichung“ über Ideen, Strukturen und gute Beispiele informieren soll, die das Thema Baukultur in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit besser verankern. Vorgestellt wurde das Handbuch in Form eines Fachgesprächs am Sitz der Stiftung in Potsdam, an dem neben anderen Expert*innen auch Riklef Rambow mitwirkte. Das Gespräch kann auf dem Videokanal der Bundesstiftung angesehen werden, das Handbuch ist in gedruckter Form oder als pdf hier erhältlich.

a*komm Exkursion Basel 10./11.07.2020
10./11.07.2020: Zwei Tagesexkursionen zum Abschluss des digitalen Semesters

Nach intensiver theoretischer, historischer und empirischer Auseinandersetzung mit dem dynamischen Feld des Architektur­ausstellens bildeten zwei Tages­exkursionen den physischen und sinnlichen Höhepunkt und Abschluss des Corona-bedingt ansonsten rein digital durchgeführten Forschungs­seminars „Empirische Evaluation von Architektur­ausstellungen“. In Frankfurt wurde das vielfältige Ausstellungs­programm im Deutschen Architektur­museum (DAM) und im Historischen Museum untersucht, im Schweizerischen Architektur­museum (S AM) in Basel die spannende Ausstellung „Unterm Radar“ analysiert. Die mit allen Sinnen wahrgenommenen Eindrücke und Erfahrungen werden nun diskutiert und verarbeitet und fließen in die Aus­arbeitungen der studentischen Forschungs­ansätze ein. Die Frage, welche Rolle das räumlich-haptische Erleben beim Ausstellen von Architektur spielt und wie Kurator*innen und Ausstellungs­gestalter*innen damit umgehen, stand dabei naturgemäß im Mittelpunkt wie selten zuvor.

Juli 2020: Master WS 19/20 - Schwierig, aber erfolgreich
Juli 2020: Master WS 19/20 – Schwierig, aber erfolgreich

Glückwunsch an alle Masterand*innen des WS 2019/20! Unter denkbar schwierigen Umständen haben sie Erstaunliches geleistet und wurden dafür vor einer Woche zunächst einmal per Video-Konferenz gefeiert und verabschiedet. Riklef Rambow war bei dreizehn Arbeiten als Zweitgutachter beteiligt und war dabei mit einem beeindruckenden Spektrum an Themen und Ansätzen konfrontiert. Einige dieser Arbeiten wurden zusätzlich durch Preise geehrt, nämlich die von Wenzel Meyer (Erstgutachter: Dirk Hebel), Laura Amon (Renzo Vallebuona), Nils Machowski (Dirk Hebel) und Dawin Müller (Ludwig Wappner). Allen Masterand*innen einen herzlichen Dank für die inspirierende Zusammenarbeit und alles Gute für den Einstieg ins Berufsleben!

Mai 2020: Positionen zur klimagerechten Architektur
Mai 2020: Positionen zur klimagerechten Architektur

Im August 2019 hat der Bundesverband des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) nach intensiven Diskussionen das Positions­papier „Das Haus der Erde: Positionen für eine klima­gerechte Ar­chi­tek­tur in Stadt und Land“ ver­öffentlicht. Auf­bauend darauf werden derzeit in einer Reihe virtueller Experten­workshops politische Aufforderungen formuliert. Neben Thomas Auer (TU München), Eike Roswag (TU Berlin), Thomas Willemeit (Graft/Berlin), Stefan Birk (BHF/ Stuttgart, TU Kaiserslautern), Raoul Bunschoten (CHORA/TU Berlin) und anderen ist auch Riklef Rambow an diesen interdisziplinären Arbeitsprozessen beteiligt.
Die aufgestellten Handlungsempfehlungen zum Klimapolitischen Manifest "Das Haus der Erde" wurden nun vom BDA veröffentlicht.

24.04.2020: Das Bauen von morgen

Im Rahmen des Innovations­programms „Zukunft Bau“ entwickelt das Kölner Foresight- und Beratungs­unternehmen Z_punkt gemeinsam mit ARUP Deutsch­land für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Szenarien für die Zukunft der Bauwelt 2030/2050. Riklef Rambow war neben Matthias Sauer­bruch (Sauerbuch Hutton/Berlin), Jette Hopp (Snohetta/Oslo) und Linda Hildebrandt (Fachgebiet Rezykliergerechtes Bauen, RWTH Aachen) zu einem virtuellen Expert*innen­workshop geladen, in dem die Themen Partizipation und Zirkularität auf ihre mittel- und lang­fristigen Zukunfts­potenziale hin untersucht wurden.

07.04.2020: Das Lehrprogramm für das Sommersemester 2020 ist online

Das Lehr­programm startet in diesem Sommer digital, ergo findet dessen Vor­stellung auf einer digitalen Pinn­­wand statt, die über die Fakultäts­homepage zu­gäng­lich ist. Die a*komm bietet, neben den zwei Pflicht­vor­le­sung­en für das vierte Bachelor-­Semester „Ein­führung in die Ar­chi­tek­tur­kom­mu­ni­ka­tion“ und „Methoden des Wis­sen­schaft­li­chen Arbeitens“, eine Wahl­pflicht­ver­an­stal­tung für den Master an: Das Forschungs­seminar „Empirische Evaluation von Ar­chi­tek­tur­aus­stel­lungen. Die Architektur­biennale in Venedig“ widmet sich den Erkenntnis- und Erlebnis­­möglichkeiten von Architektur­aus­stellungen und den Methoden, um diese Prozesse zu erforschen.

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20.02.2020: a*komm erhält Förderung des „LehrehochForschung“-Programms

Mit dem forschungs­orientierten Seminar­konzept „Empirische Evaluation von Ar­chi­tek­tur­aus­stel­lun­gen. Die Architektur­biennale in Venedig“ haben wir den Zuschlag des arch.lab für das SoSe 2020 erhalten. Lydia Ninon Schubert, wissen­­schaftliche Mit­­ar­bei­ter­in bei a*komm, darf sich über eine halb­­jährige Stellen­­auf­stock­­ung freuen, um die Er­geb­nisse ihrer Forschung in einer spannenden Lehr­ver­an­stal­tung an die Studierenden weiterzugeben. Es wird darum gehen, wie Aus­­stel­­lungen ihren Re­zi­pi­ent­*innen architektur­­bezogene Er­­leb­­nis­­se und Er­­kennt­nis­se ver­mitteln, und mit welchen Methoden diese Prozesse erforscht werden können.

17.02.2020: Aufruhr über Trumps Baudekret

Nicht nur Architektur­expert*innen laufen mit einer Online-Petition Sturm gegen Donald Trumps ge­plan­tes Bau­dekret, auch viele Lai*innen auf dem Gebiet der Architektur sind bewegt von Trumps Vorhaben, die architektonische Gestaltung öffent­licher Bauten nach Stil­kriterien zu re­gle­men­tie­ren. Über eintausend Kom­men­ta­re wurden allein heute zu einem darüber von dem Wiener Architektur­journalisten Wojciech Czaja verfassten Artikel im „Standard“ gepostet, in dem auch Riklef Rambow zu Wort kommt.

07.02.2020:Call for Abstracts der Zeitschrift Wolkenkuckucksheim erschienen
07.02.2020: Call for Abstracts der Zeitschrift Wolkenkuckucksheim erschienen

Der Call for Abstracts zum multi­dimensionalen Thema „Identifikationen der Post­moderne“ ist von der internationalen Online-Fachzeitschrift Wol­­ken­­ku­­ckucks­­heim veröffentlicht worden. Das in der Regel zweimal jährlich erscheinende Heft zur Theorie der Architektur wird in der 41. Ausgabe von Sonja Hnilica und Riklef Rambow kuratiert. Die Frist zur Einreichung des max. 500 Wörter langen Abstracts (in Deutsch oder Englisch) ist der 30. März 2020. Go for it!

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